Die Klassifikation. Die Geschichte der Entwicklung von Verschlüssen

Das Projekt Ukrop™ der Firma TESET Studio™: Die Klassifikation. Die Geschichte der Entwicklung von Verschlüssen

Eine wichtige Rolle spielen bei der Herstellung einiger Arten von Produkten, vor allem Flüssigkeiten, die Verschlüsse. Diese speziellen Geräte sind für die Erhaltung von verpackten Waren verantwortlich.

Die Verschlüsse werden nach verschiedenen Kriterien klassifiziert. Im Großen und Ganzen kann die Klassifikation folgenderweise vorgestellt werden:

  1. In Bezug auf den Verwendungszweck und das Verwendungsverhältnis: normale (Mehrfachverwendung) und Markenverschlüsse;
  2. In Bezug auf  Material: aus Metall (Blech, Aluminium, Kronenkorke), aus Kunststoff, Holz, aus echtem Kork, kombiniert usw.;
  3. In Bezug auf die Öffnungsmethode: Anpressen und Drehen, Zusammendrücken und Drehen, Anpressen und Hochziehen, Drehen, Anpressen (für Spannrastdeckel);
  4. In Bezug auf die Art der Befestigung auf dem Flaschenhals: Korke, Deckel, kombiniert. Die Deckel verschließen den Flaschenhals dem äußeren Rand entlang, die Korke werden in den Behälterhals eingedrückt oder eingeschraubt. Zu den Deckel gehören auch Bouchons (Schraubverschlüsse) und Kapseln (für Flakons und Flaschen).
  5. In Bezug auf Bestandteile: für die Befestigung auf dem Flaschenhals, für Dichtung, für die Öffnung der Verpackung, funktionsfähige, die von der zufälligen Öffnung schützenden.

Normale Verschlüsse kann man mehrfach verwenden, ohne dass dauerhafte Veränderungen der Verpackung entstehen. Die Öffnung von Markenverschlüssen führt zu einer dauerhaften Veränderung (Zerstörung) der Verpackung. Originale Markenverschlüsse sind für die einmalige Verwendung vorgesehen.

Der Verschluss kann mit Hilfe von einem ein- oder mehrgängigen Gewinde, elastischen Elementen, einer Kopfschlitzverbindung, Einschweißen oder Aufkleben, Spannringen, Karabiner-, Keil- und Hebelrastgesperren befestigt werden. Oft werden diese Methoden in einer Kombination verwendet.

Die Entwicklung der Technik, Technologien und die Entstehung neuer Materiale führt zur Entwicklung von Verschlüssen. Ein gutes Beispiel davon sind die Bierverschlüsse. Die ersten Bierkorke sind in den 17.-18. Jahrhunderten entstanden, als die Menschen Glasbehälter herzustellen begannen. Das Bier brauchte besondere Transportbedingungen, da das immer noch fermentierende Getränk Kohlendioxyd herauslöste und den Kork rauszustoßen versuchte. Die damals beliebten Gummi- oder Keramikkorke waren dafür nicht geeignet. Die ersten verdarben den Geschmack, die zweiten hielten nicht im Flaschenhals. So kam in die Welt ein Bierkork, der aus der Borke von spanischer oder algerischer Eiche per Hand ausgeschnitten worden war. Beim Kontakt mit der Flüssigkeit weichte der Kork auf und verschloss dicht den Flaschenhals, so dass die Verpackung fast auflaufsicher war. Das ermöglichte die Erhaltung und den Transport von Bier innerhalb einiger Tage. Für Sicherheit hat man den Kork und den Flaschenhals zusätzlich mit Siegellack oder Wachs beschichtet. Die Biersorten, die eine längere Ausbaulagerungszeit brauchten, verschloss man mit dem Kork mit einem speziellen Drahtgestell (ähnlich mit den Weinausbautechnologien).

Dieser Kork wurde von einem Kronenkork ausgedrungen (Crown Cork), der von einem Amerikaner William Painter erfunden worden war. Der Verschluss war für einmalige Verwendung vorgesehen, nicht teuer und einfach bei der Verwendung. Er wurde aus dem von beiden Seiten lackierten Stahl ausgefertigt. Der einer Krone ähnliche riefige Flanschrand presste sich dicht an die äußere Oberfläche des Flaschenhalses, wobei er für einen hermetischen Verschluss der Flasche sorgte. Die innere Seite des Kronendeckels wurde dünn mit Kork oder Papier beschichtet, was dem Kontakt der Flüssigkeit mit dem Metall vorbeugte. Die Erfindung von Kronenkorken hatte ihre Vorteile und mit der Zeit diente der Kronenkork nicht nur als Bierverschluss, sondern auch als Verschluss für die damals beliebt werdenden Softdrinks. Das von William Painter angewandte Dichtungsprinzip veränderte sich bis heute nicht.

Heute erhöhen sich die Anforderungen an die Flaschenkapseln. Ihre Aufgabe ist nicht nur für den dichten Verschluss zu sorgen, sondern auch hypoallergen und untoxisch zu sein. Es ist auch wichtig, dass die Verschlüsse leicht eröffnet werden können, nicht viel kosten, bequem beim Transportieren sind und schön aussehen.

Im Laufe der Evolution entwickelten sich einige Unterarten von Kapseln. Am meisten bekannt sind Twist-Off-Kapseln, die an den Flaschenhals geschraubt werden. In dieser Version waren die Kronen durch einen in den Kapselrand schräg gedrückten Führungsteil ersetzt, was die Öffnung ohne Öffner möglich macht. Die Flasche kann wieder zugemacht werden.  

Gefragt sind auch die Kronendeckel aus Aluminium. Das weiche Material ist druckempfindlich, daher wird kein Öffner gebraucht. Die nächste Erfindung ist der Ring-Pull-Kork, der sich von den anderen durch einen bequemen Ring für die Aufmachung unterscheidet.

Mit der Entstehung von Kunststoffbehältern sind die Kapseln für PET entstanden. Es sind die auf den PET-Flaschenhals geschraubten Hütchen, die dauerhaft verwendet werden können. Zuerst wurden die Kapseln aus reinem Kunststoff hergestellt. Später entstanden die Kapseln, die aus zwei Komponenten bestanden (mit einer zusätzlichen inneren Schicht aus Polyliner). Das ließ Kohlendioxyd besser in der Flasche halten, den Flaschenhals von den Folgen der Deformation beim Transportieren absichern. Die zusätzliche Zuverlässigkeit gewonnen die Plastikkapseln dank dem Plastikring, der auf den Flaschenhals gesetzt und an den Deckel punktgeschweißt wird.  

Alle aufgezählten Vorteile von Plastikkapseln hängen direkt von der Kunststoffqualität ab. Der gute Kunststoff für Lebensmittelartikel ist reaktionsträge, widersteht den äußeren Veränderungen, verliert nicht die Form. Er oxydiert nicht und verändert nicht den Geschmack.

Die Entwicklung hat nicht nur die Kapseln für Bier betroffen. So wurden zum Beispiel die Konservendeckel eingeführt, die für die Dosen mit dem Schraubenhals vorgesehen sind. Für die Konservenrollbehälter aus Glas (der 1. Typ) werden die Deckel mit einem Gummiring gefertigt. Die Rolle der Verschlussmaschine biegt die Rande des Deckels, der Gummiring garantiert, dass die Dose dicht geschlossen ist. Die Behälter dieser Art haben eine hohe Verschlussfestigkeit, die zu öffnen ist aber schwer. Die Glasbehälter des 2. Typs (Spannbehälter) verschließt man mit Blechdeckeln durch Anpressen auf den Deckel und dank Vakuum, das in sterilisierten Dosen nach der Kühlung entsteht. Der Deckel wird mit einer Dichtungsmasse bestrichen, was den Verschluss hermetisch macht. Diese Methode ist im Ausland unter dem Namen „Eurocan“ verbreitet und unterscheidet sich durch die Leichtigkeit der Öffnung und eine gute Dichtung.

Die neue Erfindung ist das deutsche Verschlusssystem „Panno“. Der Deckel wird aus Aluminium hergestellt, die Verdichtung – aus Polyvinylchlorid. Der Dosenhals ist mit einem zweigängigen Gewinde ausgestattet. Die Deckel aus Aluminium haben kein Gewinde und passen sich gut an die Ungleichmäßigkeiten des Dosenhalses an. Beim Verschließen wird das Schraubgewinde aus Glas in die vertikale Lage des Deckels eingedrückt. Der wichtige Nachteil dieser Verschlussmethode sind die hohen Kosten der Aluminiumdeckel (höher als der Deckel aus Blech).